Psychische Krankheiten sind in der Gesellschaft nach wie vor tabu - am Arbeitsplatz erst recht. Zwar wird Burnout als „Ergebnis erbrachter Leistung“ heute tendenziell salonfähiger, doch ist es im Gegensatz zur Depression kein eigentliches Krankheitsbild. Dies führt oft zu Missverständnissen, der „richtige“ zwischenmenschliche Umgang fällt schwer. Betroffene Menschen - und meist auch ihre Angehörigen - schämen sich ihrer schwer fassbaren Erkrankung und verschliessen sich noch mehr.

In Zusammenarbeit mit dem Liechtensteiner Bündnis gegen Depression ist eine Dokumentation entstanden, um mehr Verständnis für diese Thematik zu erlangen.